Charmey
Der geplante Neubau der Orgel in der Kirche St.Laurent in Charmey, von 1997 bot den Anlass, noch etwas vertiefter in die Geschichte zu grübeln, denn gewisse Gehäuseteile und Holzbildhauerarbeiten schienen eindeutig auf eine Entstehungszeit vor 1845 zu deuten. Maurice Mooser hatte für den Gehäusebau das ehemalige Rückpositiv der Riepp-Orgel von 1768 aus dem Kloster Salem verwendet. Diese Orgel war 1809 in die Stadtkirche Winterthur gekommen und 1836-39 von Aloys Mooser und seinen Söhnen umgebaut worden, wobei das Rückpositiv eliminiert wurde. Viele Studien und Skizzen führten schliesslich zur nun getroffenen Lösung: das ehemalige Salemer Rückpositiv wurde originalgetreu rekonstruiert und als Mittelteil der Orgel verwendet. Die seitliche Erweiterungen, stilistisch angepasst, verlangte eine perfekte Schnitzerei im Spähtbarockstil. Das Basisgesims aus Tannenholz verlangte schnitztechnisches Können.
Nr. 11801 (61 kb)
Nr. 11801 (61 kb)
Ornament, Muster und nachgeschnitztes Stück
Nr. 11802 (74 kb)
Nr. 11802 (74 kb)
Runde Aussentürme aus Lindenholz
Nr. 11803 (41 kb)
Nr. 11803 (41 kb)
Schnitzen des Basisgesims
Nr. 11804 (60 kb)
Nr. 11804 (60 kb)
Schlussbild
Kuhn AG : Orgel Charmey
 
  Webdesign by Urs Heimann        |        Last Update 14.12.2017        |        © Studer Holzbildhauerei